Behandlungsspektrum: Unterstützung bei psychischen Herausforderungen

In meiner psychotherapeutischen Praxis in Telgte biete ich professionelle Unterstützung bei einer Vielzahl von psychischen Herausforderungen, Krisen und Verhaltensauffälligkeiten an.

Mein therapeutisches Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Eine Behandlung über diese Altersgrenze hinaus ist möglich, sofern die Behandlung vor dem 21. Lebensjahr begonnen wurde. 

Da Kinder und Jugendliche ganz unterschiedlich auf Herausforderungen reagieren können, können vielfältige Beschwerden, Anliegen und Problematiken psychotherapeutisch behandelt werden, sofern eine Indikation für eine ambulante Psychotherapie besteht. 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über meine Behandlungsschwerpunkte sowie alle weiteren Anliegen, bei denen ich professionelle Unterstützung anbiete.   

Besondere Behandlungsschwerpunkte

Traumatherapie und Belastungsreaktionen
(in fortgeschrittener Weiterbildung nach DeGPT)

Ich unterstütze Betroffene dabei, belastende Lebenserfahrungen zu verarbeiten. Ziel der Therapie ist es, belastendes Wiedererleben, Vermeidungsverhalten sowie allgemeine emotionale Anspannung schrittweise zu reduzieren, um die psychische Stabilität zu fördern und wieder mit mehr Leichtigkeit den eigenen Weg gehen zu können. Hierbei kommen wissenschaftlich anerkannte Methoden der Traumatherapie im Rahmen des verhaltenstherapeutischen Gesamtplanes zum Einsatz. 

Sinnbild für Traumatherapie und die Aufarbeitung belastender Erlebnisse in der Praxis Telgte

Behandlung von Essstörungen 

Ich unterstütze Kinder und Jugendliche sowie deren Familien bei der Bewältigung von Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Disorder). Gemeinsam können wir daran arbeiten, ein gesundes Essverhalten schrittweise wieder aufzubauen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und die hinter der Symptomatik liegenden Konflikte zu verstehen. Ziel ist es, alternative Bewältigungsstrategien für bspw. belastende Gefühle zu entwickeln und die psychische Stabilität zu fördern. Um die körperliche Sicherheit der Betroffenen gewährleisten zu können, lege ich großen Wert auf die Begleitung des Prozesses durch den zuständigen Pädiater oder Allgemeinmediziner. 

Symbolische Darstellung zur Unterstützung bei Essstörungen und gestörtem Essverhalten in der Privatpraxis Telgte

Unterstützung in der Eltern-Kind-Interaktion

Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen bedeutet immer auch, die Interaktion innerhalb der Familie in den Blick zu nehmen. Das Erleben der Bezugspersonen als sicheren Anker durch Verlässlichkeit sowie vorhersehbare und klare Reaktionen unterstützt die Entwicklung des Kindes. Hierbei gilt: je jünger die Kinder, umso wichtiger der intensive Einbezug der Bezugspersonen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, ein funktionales Gleichgewicht zwischen emotionaler Wärme und Zuneigung auf der einen Seite sowie notwendiger Struktur, Steuerung und Orientierung auf der anderen Seite zu finden. Mein Ziel ist es, sowohl die Bedürfnisse des Kindes als auch die Ressourcen der Eltern in den Blick zu nehmen, um die gegenseitige Verständigung zu verbessern und die elterliche Handlungssicherheit in herausfordernden Situationen zu stärken.  

Sinnbild für die therapeutische Arbeit an der Eltern-Kind-Interaktion

Weitere Behandlungsfelder und Anliegen

Darüber hinaus biete ich professionelle Hilfe bei einer Vielzahl weiterer psychischer Beschwerden und Herausforderungen an. Dazu gehören unter anderem:

ADHS / ADS

Hierbei handelt es sich um ein überdauerndes Muster von Unaufmerksamkeit (z.B. schnelle Ablenkbarkeit, Verlieren von Gegenständen), Hyperaktivität (z.B. motorische Unruhe, lautes Spiel), und Impulsivität (z.B. andere unterbrechen und stören), das deutlich ausgeprägter ist als bei gleichaltrigen Kindern und Jugendlichen.

Angststörungen

Hierbei handelt es sich um Ängste, die den Alltag der Betroffenen stark einschränken und oft mit Vermeidungsverhalten einhergehen (z.B. Schul- und Leistungsängste, soziale Ängste, Panikstörung, spezifische Phobie, Trennungsangst, generalisierte Ängste und Sorgen, Agoraphobie)

Ausscheidungsstörungen

Hierbei handelt es sich um eine Enuresis (Einnässen) oder Enkopresis (Einkoten) - d.h. Kinder nässen oder koten noch ein, obwohl sie das Alter der üblichen Sauberkeitsentwicklung bereits erreicht haben (ca. 5 Jahre).

Bindungsstörungen

Hierbei handelt es sich um schwerwiegende Auffälligkeiten in der Beziehungsgestaltung, die meist infolge früher belastender Erfahrungen entstehen (z.B. häufige Bezugspersonenwechsel, Trennungen, Gewalterfahrungen oder Vernachlässigung) und die sich durch ein gehemmtes oder distanzloses Verhalten gegenüber anderen Menschen äußern. 

Depressionen

Hierbei handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die durch eine anhaltende gedrückte Stimmung, den Verlust von Freude und Interessen, eine deutliche Verminderung des Antriebs u.v.m. gekennzeichnet ist. 

elektiver Mutismus

Hierbei handelt es sich um ein "Schweigen aus Angst", welches sich meist in Situationen außerhalb des engen Familienkreises zeigt. 

Emotionale Störungen

Hierbei handelt es sich um unterschiedliche Symptomkomplexe, wie zum Beispiel Schwierigkeiten in der emotionalen Entwicklung, im sozialen Miteinander oder Unsicherheiten im Selbstbild 

Frühkindliche Regulationsstörungen

Hierbei handelt es sich um außergewöhnliche Schwierigkeiten eines Säuglings oder Kleinkindes, sein Verhalten in den Bereichen Schlafen, Füttern oder emotionale Erregung (exzessives Schreien) angemessen zu regulieren. 

Persönlichkeitsstörungen in beginnender Entwicklung

Unter diesem Begriff werden tief verankerte Muster im Denken, Fühlen und Handeln zusammengefasst, die von der Norm abweichen und Probleme, Beeinträchtigungen und Leidensdruck im Alltag und in Beziehungen verursachen.

Auffälligkeiten nach belastenden Lebensereignissen

Hierbei handelt es sich um psychische Beschwerden, die als Reaktion auf ein oder mehrere belastende Ereignisse auftreten (z.B. Trennung, Verlust von Angehörigen, Mobbingerfahrungen, Schulwechsel, Krankheit in der Familie u.v.m.). Unterschieden werden die akute Belastungsreaktion, die posttraumatische Belastungsstörung und die Anpassungsstörung.

Nichtorganische Schlafstörungen

Hierbei handelt sich um Ein- und Durchschlafstörungen, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus oder Albträume, die primär durch psychische oder soziale Faktoren bedingt sind. 

Somatoforme Störungen

Hierbei handelt es sich um körperliche Beschwerden (z.B. Schmerzen oder Erschöpfung), für die sich keine ausreichende organische Ursache finden lässt, die jedoch mit hohem Leidensdruck und psychischer Belastung einhergehen.

Störungen des Sozialverhaltens

Hierbei handelt es sich um ein durchgehendes Muster von verweigerndem, aggressivem oder unkooperativem Verhalten, das die Rechte anderer oder grundlegende soziale Regeln verletzt. 

Tic-Störungen

Hierbei handelt es sich um plötzliche, schnelle und unfreiwillige Bewegungen einzelner Muskelgruppen oder Lautäußerungen, die nur zeitweise unterdrückt werden können, als belastend erlebt werden und bei Anspannungserleben zunehmen

Zwangsstörungen

Hierbei handelt es sich um immer wiederkehrende Gedanken oder Handlungen (z.B. Wasch-, Kontroll- oder Grübelzwänge), die sich dem Kind oder Jugendlichen aufdrängen und als quälend sowie zeitintensiv erlebt werden.

Adresse

Münsterstraße 4

48291 Telgte

Termine nach Vereinbarung