Mein therapeutisches Konzept: Ressourcen stärken und neue Wege finden
Mein Therapieangebot basiert auf dem Richtlinienverfahren der Verhaltenstherapie und verfolgt den Grundgedanken der "Hilfe zur Selbsthilfe". Ich bin überzeugt, dass all das, was Betroffene brauchen, um Veränderung anzustoßen, bereits in ihnen steckt.
Therapeutischer Prozess: Verständnis, Motivation und Veränderung anstoßen
Gemeinsam schauen wir uns belastende Denkmuster, Verhaltensweisen und Gefühlszustände an und versuchen in einem ersten Schritt, die Zusammenhänge zu verstehen. Erst nachdem wir die Belastung gemeinsam verstanden und eine Motivation für Veränderung aufgebaut haben, werden wir beginnen, spezifische Techniken anzuwenden, die dabei helfen können, Erleben und Verhalten wieder in eine - den eigenen Weg unterstützende - Richtung zu lenken. Wichtig dabei ist mir, mich an das Tempo der jeweiligen Person anzupassen, um alle zur Verfügung stehenden Ressourcen mobilisieren zu können, Kinder und Jugendliche gleichzeitig nicht zu überfordern.
Individuelle Therapieplanung durch methodenübergreifende Ansätze
Neben der Anwendung klassisch verhaltenstherapeutischer Methoden kommen auch Interventionen aus bspw. der traumatherapeutischen, dialektisch-behavioralen und systemischen Perspektive zum Tragen, um die Behandlung an die individuellen Bedürfnisse und Belange der Betroffenen anpassen zu können.
Aktive Mitarbeit und Einbezug der Bezugspersonen
Da die Betroffenen selbst als Experten für ihr eigenes Denken, Fühlen und Handeln angesehen werden, lebt die Verhaltenstherapie von der aktiven Mitarbeit des Patienten. Auch der Einbezug der Bezugspersonen spielt wiederkehrend eine zentrale Rolle im Behandlungsverlauf. Insbesondere in der Behandlung von Kindern sind regelmäßige Elterngespräche fester Bestandteil der Behandlung, da der therapeutische Prozess stark von diesen profitieren kann. Bei vorliegendem Einverständnis der Jugendlichen oder jungen Erwachsenen können jedoch auch hier - je nach Bedarf - die Bezugspersonen in den Behandlungsprozess mit einbezogen werden. Mit Bezugspersonen sind in diesem Zusammenhang nicht zwangsläufig die Eltern gemeint. Hierbei kann es sich durchaus auch um andere wichtige Bezugspersonen wie bspw. den Partner, Lehrer oder ähnliches handeln.
Termine nach Vereinbarung